Grasburg, Schwarzenburg BE

Grasburg, Schwarzenburg BE

Von der ehemaligen Burganlage im Sensegraben zwischen Bern und Freiburg sind heute lediglich bewachsene Ruinen erhalten geblieben. Im Mittelalter spielte die Burg eine bedeutende Rolle in den politischen Auseinandersetzungen zwischen dem Bistum Lausanne und der Reichsstadt Bern, insbesondere im Zusammenhang mit dem Augustinerstift Köniz. Mit der Reformation entwickelte sich der Sensegraben zu einer markanten konfessionellen Trennlinie. Die strategisch bedeutsame und lange umstrittene Grafschaft Grasburg wurde ab 1423 gemeinsam von Bern und Freiburg verwaltet. 1803 gelangte sie schliesslich endgültig an den Kanton Bern.

Unsere Fragen

  • Verwittern uralte Ruinen und archäologische Stätten künftig schneller? 
  • Wie ändert sich das Gleichgewicht zwischen Überresten gebauter Strukturen und Flora und Fauna? 
  • Was muss getan werden, um diese dachlosen Relikte besser vor zunehmendem Klimastress zu schützen?
Ruine Grasburg mit Pflanzenbewuchs © Naturpark Gantrisch
Feuchteres Klima und vermehrte Tauwechsel beschleunigen Salz- und Frostschäden an frei bewitterter Bausubstanz. Pflanzen verstärken solche Effekte im Steinmauerwerk, indem sie das Trocknen erschweren.

Beteiligte