Wohnhaus Bergweg 5, Trogen AR
Der hölzerne Strickbau aus dem 19. Jahrhundert befindet sich innerhalb des Ortes auf einem stark witterungsexponierten Hangrücken. Die Schindelfassaden des eindrucksvollen Appenzellerhauses wurden erst kürzlich in traditioneller Ausführungsweise ohne konstruktive Hinterlüftung saniert. Bislang bewährt sich dieser Wandaufbau; er weist keine Schäden auf. An vergleichbaren Konstruktionen anderer Gebäude werden derzeit jedoch vermehrt Schadensbilder beobachtet.
Unsere Fragen
- Wie verändern sich bauphysikalische Werte der Schindelschirmfassaden unter den neuen Bedingungen?
- Lassen sich beobachtete Schadverläufe auf zunehmend feuchte Wintermonate zurückführen?
- Kann dieser traditionelle Wandaufbau auch in Zukunft noch angewendet werden?
© HKB / Jonas Roters
Beteiligte
- Tonja van Rooij, Projektmitarbeiterin
- Privateigentümerschaft
- Vreni Härdi, Kantonale Denkmalpflegerin Kanton Appenzell Ausserrhoden
- Emil Giezendanner, Bauphysiker