Feldstudien am Hotel Regina Mürren
Im Herbst 2026 startet am Hotel Regina Mürren die nächste Forschungsphase unseres Projekts «Climate Resilient Cultural Heritage».
Ziel ist die Untersuchung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf das bauliche Kulturerbe. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf den historischen Fassaden des Hotels. Die restauratorischen Befunduntersuchungen umfassen die Auswertung von Foto- und Schriftquellen, die Dokumentation des baulichen Gefüges der Fassaden sowie die Erfassung klimawandelbedingter Schadensphänomene. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zu einem vertieften Verständnis der Vulnerabilität der historischen Bausubstanz beitragen und Grundlagen für zukünftige Erhaltungsstrategien schaffen.
In die Forschungsarbeiten eingebunden sind die Studierenden Lea Vollenweider, Sarah Jäggli und Joël Bernasconi aus dem Fachbereich Konservierung-Restaurierung der Hochschule der Künste Bern HKB. Im Rahmen ihres Studiums wirken sie an ausgewählten Untersuchungs- und Dokumentationsarbeiten mit. Dabei erhalten sie Einblick in aktuelle Forschungsfragen an der Schnittstelle von Kulturguterhalt und Klimawandel.
Begleitet werden die Arbeiten von Jonas Roters, Dozent für Konservierung und Restaurierung der HKB, in Zusammenarbeit mit Gisela Vollmer, Mitglied der Bau- und Gestaltungskommission des Hotels. Wir danken allen Beteiligten für ihr grosses Engagement und freuen uns auf die gemeinsame Forschungsarbeit.



